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Gestern gesehen: The Last of the Independents

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Ziemlich cool, huh? Der große Coup (1973) ist eine dieser halbvergessenen Seventies-Perlen, die man so gerne auf Sendern wie Das Vierte oder Kabel 1 entdeckt. Vor einiger Zeit, nämlich gegen Ende ‘06, hab’ ich den Film das letzte Mal gesehen – und ein recht passables Review geschrieben.

Jetzt ist Charley Varrick auf DVD erschienen, einer Scheibe aus dem Hause E-M-S, die wie so oft einem eher kleineren Film eine würdige Silberscheiben-Umsetzung beschert haben. Gelegenheit also für den Filmking, sich den Streifen noch mal reinzuziehen (im Kreise der Kumpels) und zu erkennen, dass sein altes Review deutlich zu streng mit dem Film war. Charley Varrick gehört eindeutig zu den Filmen, die mit jedem neuerlichen Ansehen besser werden, und so will der Filmking Phrasen wie “völlig vergessenswerter Seventies-B-Thriller” oder “gerade noch im Bereich der Autokino-Geheimtipps” nicht mehr in der Nähe dieses Films hören oder lesen – das ist eine Perle, sag’ ich euch! Coolness wird in großen Echte-Männer-Portionen serviert und Walter Matthau kann mit knallharten Siegel-Typen der Eastwood- oder Bronson-Schiene leicht mithalten! Kein Wunder, dass sich offensichtliche Zitate aus dem Film in den Werken Tarantinos oder im letzten Coen-Streifen finden! Ja, No Country for Old Men wirkt an mehr als einer Stelle sehr inspiriert von diesem Film. Grandios. Und Cropduster sind immer cool. Go, Cropdusters!

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