Gestern gesehen: A man went looking for America
Ich hab’ mir (mittlerweile schon vor geraumer Zeit) die britische Special Edition von Easy Rider (1969) gekauft und bin erst jetzt dazugekommen, mir den Film mal wieder anzusehen. Die britische Special Edition ist identisch zur deutschen DVD (inklusive Tonspuren), allerdings enthält sie zusätzlich die Doku Easy Riders, Raging Bulls (die sehr gut sein soll, allerdings hab’ ich sie noch nicht angesehen), ein paar Bilderkarten und einen exzellenten BFI-Reader – ziemlich gutes Bündel also, und nett verpackt ist das Ding auch noch: die robuste Packung wird verziert von ebenjenem gelben Postermotiv, das auch bei mir zuhause an der Wand hängt.

Kaum zu glauben: ich habe diese Perle des US-Kinos seit sage und schreibe vier ganzen Jahren nicht mehr gesehen – vermutlich, weil ich bis dato zu geizig war, mir die DVD zuzulegen. Ich hatte regelrecht vergessen, was für ein schöner Film das ist. Ein Blick in eine halbvergessene Zeit, eine Sammlung musikalischer und optischer Vignetten, ein düsterer Blick ins Amerika anno ‘68 – jenes ganz besondere, mythische Jahr, das heute noch als Sinnbild einer Generation gilt. Ein amerikanischer Autorenfilm (damals einer der wenigen), Anfang der New-Hollywood-Ära, das quintessentielle Roadmovie of all Roadmovies. Grandios.
[youtube V7tuUG6dLv4]


April 2nd, 2008 at 15:44
Der beste Song in diesem unverwüstlichen Flim ist allerdings nicht der unverwüstliche alte Steppenwolf-Hadern, sondern definitiv “I wasn´t born to follow” von den Notorious Byrd Brother (= Teh Byrds):
And wander through teh forest/
where teh trees have leaves of prisms/
and break teh light in colours/
that noone knows teh name of …
Immer wieder grandios.
April 3rd, 2008 at 10:50
Roger (of teh Byrds) McGuinns Dylan-Cover “It’s Alright Ma (I’m Only Bleeding)” ist aber auch nicht ganz zu verachten.
http://www.youtube.com/watch?v=hZ8UqstzNlU